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Treffen in der Geraden Straße in Hamburg-Harburg.



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Der Architekt erläutert das Projekt.

Altbestand in neuem Gewand: Erstes Vorzeigeobjekt im Harburger Sanierungsgebiet Phoenix-Viertel ist fertig und begeistert

Die Harburger Anzeigen und Nachrichten berichten über das erste im Sanierungsgebiet modernisierte Haus in der Geraden Straße 11.

Von Claudius Ossig
Harburg. Der mehr als 100 Jahre alte Altbau, Geradestraße 11 im Phoenix-Viertel, erstrahlt in neuem Glanz. Er ist das erste Vorzeigeobjekt, das im Zuge des Sanierungskonzepts für das Phoenix-Viertel mit öffentlichem Fördergeld fertiggestellt wurde. Die Bewohner, die während der Sanierung in anderen Wohnungen untergebracht waren, können im Dezember in ihre neuen Wohnungen zurückkehren. "Sie werden begeistert sein", sind sich die Teilnehmer eines Rundgangs unter Führung von Vertretern des Sanierungsträgers "steg Hamburg mbH" einig gewesen.
Die dezente hellgelbe Fassade vermittelt einen freundlichen Eindruck. Hinweggefegt ist das einstige Schmuddel-Image. Neue Grundrisse der Wohnungen sorgen für behagliches Wohnen: Die Schlafzimmer und ein weiterer Raum der bis zu 55 Quadratmeter großen Familienwohnungen für ein bis zwei Personen plus Kind sind jetzt gen Norden ausgerichtet, während die Wohn- und Esszimmerbereiche mit offenen Küchen zur südlichen Hofseite gelegen sind. Ein neues Wärmedämmverbundsystem inklusive Gaszentralheizung sorgt für Energieeffizienz. "Die Umbaumaßnahme kostete rund 600 000 Euro. Es gab aber Zuschüsse von 340 000 Euro", erläuterte der Architekt Andreas Thomsen. Und Martina Garbers von der Stadtentwicklungsbehörde erklärte: "Hier beträgt die Miete 5,64 Euro pro Quadratmeter. Sie erhöht sich um elf Cent pro Jahr. Der Mietpreis ist für 21 Jahre festgeschrieben. Er beträgt zum Schluss 7,85 Euro. Das ist preiswerter Wohnraum." "Nach Sozialwohnung sieht das hier nicht mehr aus", befand Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg.
Nach diesem Haus werden im Phoenix-Viertel vier weitere saniert. Es werden immer die gesamten Grundstücke angefasst, also auch Hinterhöfe. Meinberg lobte, dass viele Beteiligte, darunter der Bezirkliche Ordnungsdienst, die Stadtreinigung, der Verbraucherschutz und die Bauprüfabteilung vorbildlich an einem Strang gezogen hätten, um Schandflecken zu beseitigen, die noch beim vorherigen Rundgang im April festgestellt worden waren.




27.11.2008