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steg Hamburg

Frühling im Schanzenviertel: der Florapark



Sanierungsgebiet Eifflerstraße (Altona-Altstadt S 4)

steg Hamburg Das Sanierungsgebiet Eifflerstraße umfasst die gründerzeitlichen Wohnstraßen rund um den Flora Park (Schulterblatt, Juliusstraße, Lippmannstraße) und wird begrenzt durch die Straßen Schulterblatt, Juliusstraße, Stresemannstraße und die Verbindungsbahn.
Ziele der Sanierung sind der Erhalt des bestehenden Wohnraums bzw. die Schaffung von Wohnungen und die Verbesserung des Wohnumfeldes. Dazu zählen auch die Förderung sozialer Einrichtungen und die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Gebiet. Außerdem zielen die Maßnahmen auf die Sicherung lokaler Betriebe ab, um die stadtteilprägende Mischung aus Wohnen und Gewerbe zu stärken.





Zeitrahmen:1995 bis 2012
Projektleiter/in:Barbara Kayser
Fon:040/43 13 93 26
E-Mail:Barbara.Kayser@steg-hamburg.de


Abschluss des Sanierungsverfahrens:
Die aktive Phase des Sanierungsverfahrens wurde zum 31. Dezember 2009 beendet. Einige noch laufende Einzelprojekte werden bis 2012 weitergeführt, darunter der Flora Park und der Bunker im Flora Park sowie die geplante Quartiersgarage im Zuge der baulichen Entwicklung auf der „Brammerfläche“ (Fläche an der Max-Brauer-Allee zwischen Schulterblatt und Lippmannstraße).

Im Sinne einer Nachsorge können die Bürger mit ihren Fragen und Interessen aus dem Gebiet Eifflerstraße in 2011 weiterhin in die wöchentliche Sprechstunde kommen (mittwochs von 15.30 bis 18.00 bei Aizan, Juliusstraße 33), im Sanierungsbeirat Sternschanze Altona aktiv mitwirken und aus dem Verfügungsfonds Mittel für kleine Stadtteilprojekte beantragen.

Anfang Dezember 2009 erschien die Abschlussbroschüre (Quartiersnachrichten Sternschanze Altona, Nr. 6, Dezember 2009) und am 16.12.2009 fand die öffentliche Abschlussveranstaltung statt.

Die förmliche Aufhebung des Sanierungsverfahrens ist voraussichtlich für 2012 geplant.



Umgesetzte Maßnahmen und Themen
Seit Beginn der Sanierung wurden im Sanierungsgebiet Eifflerstraße mit öffentlicher Förderung 73 Wohn- und 6 Gewerbeeinheiten instand gesetzt und modernisiert sowie 62 Sozialwohnungen neu gebaut.

Außerdem wurden der öffentliche Spielplatz mit der Grünanlage Flora Park gebaut und die zwei Außengelände vom Kinderladen Tüdelband und von der Mädchenoase in der Eifflerstraße hergerichtet.

Im Jahr 2006 eröffnete die Freiwillige Feuerwehr Altona ihren Neubau an der Ecke Eifflerstraße Lippmannstraße.

Die Entwicklung einer Gewerbezeile in der Eifflerstraße zur Sicherung des lokalen Gewerbes ist in Vorbereitung. Die Stadt Hamburg hatte die städtischen Grundstücke Ende 2008 zum Erwerb und Entwicklung ausgeschrieben. Der Verkauf der Flächen war verbunden mit dem Ziel, dass hier preisgünstige Gewerbeflächen für kleinere Betriebe, Existenzgründer und junge innovative Unternehmen aus dem Bereich der Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft, die für das Schanzenviertel prägend sind, geschaffen werden. Die steg, die auch ein Angebot abgegeben hatte, erhielt im Herbst 2009 von der federführenden Finanzbehörde die Anhandgabe und erstellt ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Sanierung im Gebiet Eifflerstraße ist der Flora Park, der als eine von wenigen öffentlichen Grünflächen im gesamten Schanzenviertel einen besonderen Stellenwert einnimmt. Der 3.500qm große Park wurde 1992 errichtet und Mitte der 1990er Jahre mit öffentlicher Beteiligung und Mitarbeit überarbeitet. In 2004 wurde der Flora Park unter intensiver Beteiligung aktiver Gruppen und interessierter Einzelpersonen aus der Nachbarschaft verschönert und neu gestaltet und beinhaltet nun einige besondere Angebote: Neben einer behindertenfreundlichen Toilette, die auch den Initiativen im Park zugute kommt, ist auf dem Bunkerdach eine Photovoltaikanlage installiert und Kletterbunker und Bolzplatz werden in den Abendstunden beleuchtet. Die steg hat sich gemeinsam mit aktiven Gruppen aus dem Quartier seit 2004 für ein Hundeverbot und seit 2006 für einen Parkbetreuer im Flora Park eingesetzt. Beide Anliegen sind auf den hohen Nutzungsdruck des Parks, besonders in den Sommermonaten, zurück zu führen. Das Hundeverbot wurde politisch umgesetzt und seit 2006 gibt es auch einen Parkpfleger. Aufgrund des stetig gestiegenen Nutzungsdrucks auf den Flora Park und die missbräuchliche Nutzung von Teilen des Parks als Grillplatz, als offene Feuerstelle wurde ein Bewegungsparcours geschaffen, der die Bedeutung des Parks als dringend benötigte Spielfläche für Kinder betont. Ziel ist es, den Flora Park als wohnungsnahe Erholungsfläche für die Anwohner und Kindern im Quartier langfristig zu sichern.

Kontakt:
steg Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Barbara Kayser(Kontaktdaten s.o.)