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Beliebt bei jungen Designern und Kreativen: die Marktstraße



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Sanierungsgebiet Karolinenviertel (St. Pauli Nord S3)

steg Hamburg Das Sanierungsgebiet Karolinenviertel gehört mit einer Fläche von 31 Hektar zu den größten Sanierungsgebieten in Hamburg. Es erstreckt sich von der Karolinenstraße im Osten über die zentrale Marktstraße und die Alte Rinderschlachthalle bis an die Schanzenstraße im Westen.




Zeitrahmen:1988 bis voraussichtlich 2012
Projektleiter/in:Barbara Kayser
Fon:040/43 13 93 68
E-Mail:Barbara.Kayser@steg-hamburg.de


Das Karolinenviertel hat durch seine Insellage zwischen dem Schlachthofgelände, den Wallanlagen und dem Heiligengeistfeld von jeher einen eigenen Charakter. 
Da Anfang der fünfziger Jahre nordöstlich das Messegelände gebaut wurde und stadtplanerisch das Karolinenviertel für eine mögliche Erweiterung der Messe vorgesehen wurde, erwarb die Stadt zahlreiche Liegenschaften. Vor allem seit das Quartier 1972 zum „Messeerweiterungsgebiet bei Bedarf“ erklärt wurde, war in die Bausubstanz jedoch nicht mehr investiert worden.

Erst im August 1981, als der Senat Vorbereitende Untersuchungen nach § 4 des Städtebauförderungsgesetzes beschloss, war die Planungsunsicherheit überwunden. Als am 26. April 1988 das Karolinenviertel als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt wurde, war die Bausubstanz besonders der städtischen Liegenschaften desolat. Viele Gebäude waren abrissbedroht.

Seit Arbeitsaufnahme der steg zum 1. April 1990 wird im Sanierungsgebiet St. Pauli-Nord S3 (Karolinenviertel) die Strategie der behutsamen Stadterneuerung praktiziert. Ein großer Teil der rund 1.100 Wohn- und Gewerbeeinheiten, die der steg in diesem Quartier treuhänderisch gehören, sind inzwischen instandgesetzt oder in Arbeit. 
Als wesentliches Projekt zur Überwindung der Insellage des Karolinenviertels rund um die Marktstraße ist das südliche Schlachthofgelände entwickelt worden. Das Musikzentrum Kar(o)star, die Alte Rinderschlachthalle und der Durchgang „Karodiele“ formen das Scharnier zwischen Marktstraße und Sternstraße bzw. Schanzenviertel. Eine neue Brücke über die U-Bahn-Gleise in Verlängerung der Marktstraße stellt hierzu die Verbindung her. 
Das Gesicht des Karolinenviertels wird maßgeblich geprägt von den Läden an der Marktstraße, in denen mittlerweile überwiegend junge Kreative aus den Bereichen Mode, Musik und Design arbeiten.


In enger Abstimmung mit den Bewohnern wird aktuell die Umgestaltung des Straßenraumes in der Marktstraße vorangetrieben, indem die Fahrbahn an einigen Stellen verengt wird.  Geplant sind ferner u.a. sog. „Straßenteppiche“ (gestaltete Fußgängerquerungen) sowie die Umgestaltung der Plätze Marktstraße/Grabenstraße und des „Knochens“ an der Kreuzung Glashüttenstraße/Marktstraße.

Materialien im PDF Format zum downloaden:

Das Antragsformular zum Verfügungsfonds
Protokoll Beirat 01-11
Protokoll Beirat 02-11
Protokoll Beirat 03-11
Protokoll Beirat 04-11
Protokoll Beirat 05-11
Protokoll Beirat 06-11

Weitere Informationen im Internet:

das Karolinenviertel im Internet