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steg Hamburg

Preisträgerin beim Schanzenkieker- Malwettbewerb an der Schule Laeiszstraße



steg Hamburg

Eines der zwei Plakatmotive, die die steg im gesamten Schanzenviertel und im Karolinenviertel geklebt hat

Die Hamburger Schanzenkieker: Dem Müll im Stadtteil die Zähne zeigen

steg Hamburg Das von der steg entwickelte und von der Hamburger Umweltbehörde finanziell geförderte Stadtteilpflege-Projekt Schanzenkieker fasst die unterschiedlichen Zuständigkeiten für die Reinigung von Verkehrsflächen, Grünanlagen, Spielplätzen und Privatgrundstücken in einer Hand zusammen. Die "Schakies" leisten so einen Beitrag für schnellere und effektivere Reinigung und Müllentsorgung im Stadtteil. Nach einer dreimonatigen Erprobungsphase im Karolinenviertel sind die Schanzenkieker seit Oktober 2000 auch im südlichen und seit Januar 2001 im nördlichen Schanzenviertel unterwegs.
Zusätzlich lief im Juni 2002 als Sonderprojekt der Schanzenkieker eine Kampagne gegen Hundekot im Schanzenviertel.




Projektleiter/in:Kurt Reinken
E-Mail:Kurt.Reinken@steg-hamburg.de


Seit Januar 2001 sind die Schanzenkieker auch im südlichen Schanzenviertel aktiv. Bereits seit Juni 2000 ist die Reinigungstruppe im Karolinenviertel unterwegs. An jeden Werktag Tag reinigen nun die Schanzenkieker das gesamte Schanzen- und Karolinenviertel.

Ende September 2000 fand die offizielle Eröffnung des Schanzenkieker-Büros in der Schanzenstraße 35 statt. Unter großer Beteiligung von Presse, Hörfunk und Fernsehen gab Umweltsenator Alexander Porschke den Startschuss für das Stadtteilpflege-Projekt. "Ich möchte nicht, dass sich die Leute hier im Stadtteil vernachlässigt fühlen. Der Müll ist eine Erscheinungsform der Unordnung", so der Senator bei der Eröffnungsveranstaltung. Die Umweltbehörde fördert das von der STEG entwickelte Modellprojekt finanziell.

Einen Tag nach der Eröffnung fand auch der erste Schanzenkiekertreff für das Karolinenviertel statt. Hier haben Bürger zukünftig die Möglichkeit, direkt mir den Verantwortlichen für die Reinigung zu sprechen. Bei diesen Gelegenheiten können sie auch loswerden, wo es gut läuft, wo es besser gemacht werden könnte und was noch angegangen werden sollte. Auch für das südliche Schanzenviertel wird ein solcher regelmäßiger Treff eingerichtet.

Seit Beginn ihrer Arbeit haben es die Schanzenkieker geschafft, Schanzen- und Karolinenviertel etwas sauberer zu bekommen. Dies bestätigen auch die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Anwohnern und Gewerbetreibenden. Zusätzlich zu ihrer normalen Reinigungstätigkeit (Wege, Gründflächen, private Grundstücke) holen die Schakies auch jede Menge Einkaufswagen und Sperrmüll aus dem Stadtteil. Deshalb veranstalten die Schakies auch Sperrmüllaktionen und sind mit den Supermärkten im Gespräch bezüglich der Rückholung von Einkaufswagen.

Zwischenzeitlich sind die Schanzenkieker nicht mehr nur für die Straßenreinigung zuständig, sondern zusätzlich auch für die Reinigung der öffentlichen Grünanlagen und der Spiel- und Sportflächen verantwortlich. Die STEG hat die Schanzenkieker mit der Reinigung von Flächen ihres Treuhandvermögens ebenso beauftragt wie einige private Eigentümer. An einer weiteren Ausweitung der zu reinigenden Flächen wird gearbeitet.



Ein Schwerpunkt der Arbeit der Schanzenkieker liegt auf Prävention und Aufklärung - vor allem für die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil. Hierfür gehen die Schakies in die Schulen und sprechen mit den Schülern über die Themen Müll und Müllvermeidung.

Auf einer Preisverleihung am 12.04.2001 auf dem Recyclinghof an der Feldstraße wurden die Schüler der Schule Laeiszstraße für ihr Engagement und ihre Kreativität bei diesem Wettbewerb ausgezeichnet. Die Kids erhielten Teilnahmeurkunden und als besonderen Preis einen Scheck über eintausend Mark, der von der F. Laeisz Schiffahrtsgesellschaft gespendet worden ist.



Im Juni 2002 startete die "machs-Weg-Kampagne" gegen Hundekot im Schanzen- und Karolinenviertel. Mit Plakaten, Postkarten, einer Internetseite und originellen Aktionen appelliert die Kampagne an das Verantwortungsbewusstsein von Hundebesitzern und -besitzerinnen mit dem Ziel, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entfernen. Um Hundebesitzern zusätzlich Anreize zu schaffen, nahmen steg-Mitarbeiter vom 24. bis 26. Juni an "Hauptgeschäftsstraßen" volle Hundekotbeutel entgegen und belohnen die Hunde der Überbringer mit Leckerli.