Sanierungsgebiet Schulterblatt (St. Pauli Nord S2)
Das ehemalige Sanierungsgebiet Schulterblatt mit seiner gründerzeitlichen Bebauung grenzt direkt an Sanierungsgebiete, bzw. ehemalige Sanierungsgebiete an. Es wurde seit 2003 gemeinsam mit dem nordöstlich liegenden ehemaligen Sanierungsgebiet Rosenhofstraße (St. Pauli S6) bearbeitet. Bis März 2008 arbeitete die steg Hamburg mbH im Auftrag des zuständigen Bezirksamtes als Sanierungsträgerin für beide Sanierungsgebiete.| Zeitrahmen: | 1986-2009 Abschluss des Sanierungsverfahrens: Februar 2009 |
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| Projektleiter/in: | Barbara Kayser |
| Fon: | 040/43 13 93 26 |
| E-Mail: | Barbara.Kayser@steg-hamburg.de |
Am 10.02.2009 verabschiedete der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine Verordnung zur Aufhebung der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes St. Pauli-Nord S2, Schulterblatt.
Ziele der Sanierung waren u.a.: der langfristige Erhalt und die Erneuerung des Gebietes als Wohn- und Gewerbestandort, die Instandsetzung und Modernisierung der Gebäude, die Verbesserung des Wohnumfeldes, die Umgestaltung der Straße Schulterblatt.
Während des Sanierungsverfahrens wurden 272 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln modernisiert und instand gesetzt und 50 Sozialwohnungen neu errichtet. 1997 wurde zwischen Schulterblatt und Bartelsstraße im Innenhof der Spielplatz BaSchu mit einem Spielhäuschen und ein Bolzplatz fertig gestellt. Weiterhin wurden private Innenhofflächen, teilweise öffentlich gefördert, begrünt. Im Jahr 2003 wurde die Umgestaltung der Straße Schulterblatt weitgehend abgeschlossen.
Da sich in den letzten Jahren des Sanierungsverfahrens die beiden Sanierungsgebiete Schulterblatt und Rosenhofstraße zunehmend zu einem Kneipenviertel entwickelten, wurde das Sanierungsziel vereinbart, dass neue Schank- und Speisewirtschaften sowie Bars im Rahmen aller rechtlichen Möglichkeiten vermieden werden sollen.


