URBAN-Büro Kiel
URBAN II war ein Europäisches Stadtteilentwicklungsprogramm für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Stadtteile. Insgesamt werden bundesweit 12 Städte mit diesem Programm gefördert.Das URBAN-Gebiet in Kiel umfasste das Ostufer-Stadtgebiet mit den Stadtteilen Gaarden-Ost, Ellerbek, Wellingdorf und einen Teil von Neumühlen-Dietrichsdorf mit insgesamt rund 32.000 Einwohnern..
Um die Situation der auf dem Kieler Ostufer lebenden und arbeitenden Menschen dauerhaft zu verbessern, wurden stadtteilbezogene Projekte mit einem Volumen von insgesamt rund 20 Mio. Euro umgesetzt. Hiervon kamen rund 10 Mio. Euro von der Europäischen Union.
| Zeitrahmen: | 01.01.2004 – 31.12.2008 |
|---|---|
| Finanzierung: | 50% Landeshauptstadt Kiel und 50% Europäische Union |
| Projektleiter/in: | Christoph Adloff |
| Fon: | 0431/720 1603 |
| E-Mail: | christoph.adloff@steg-hamburg.de |
Das URBAN-Büro Kiel wurde 1998 gegründet und betrieb bis
Ende 2008 das Stadtteilmanagement für das Fördergebiet. Es half dabei, die die
Strukturen in den Stadtteilen zu stärken, d.h. Aktivitäten von Bürgern/innen,
sozialen, kirchlichen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen oder dem
Einzelhandel zu unterstützen und zu versuchen, diese Aktivitäten sinnvoll zu
vernetzen. Verschiedenste Gruppen wurden zusammengebracht, um z.B.
Arbeitskreise zu bestimmten Themen zu bilden und Aktivitäten zu verstärken. Das
URBAN-Büro bot einen Infopool mit stadtteilrelevanten Informationen. Dazu dient
neben der Durchführung von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen auch die Teilnahme
an Stadtteilkonferenzen und Ortsbeiräten. Durch seine Verbindung zu den Stellen
der Landeshauptstadt Kiel war es als Schnittstelle zwischen der Verwaltung und
den Stadtteilen tätig.
Darüber hinaus betrieb das URBAN-Büro Öffentlichkeitsarbeit für das
Fördergebiet, um das positive Image herauszustellen. Nach dem Auslaufen der
Förderung durch die Europäische Union wurde das Büro geschlossen. Um die
angestoßene Entwicklung auf dem Kieler Ostufer nachhaltig weiter zu stärken, entschloss
sich die Landeshauptstadt Kiel, das Stadtteilmanagement weiter fortzuführen.
Seit dem 1.1.2009 gibt es deshalb das „Stadtteilbüro Ost“, das im Wesentlichen
das gleiche Aufgabenspektrum bearbeitet. Es wird ebenfalls durch die steg
Hamburg betreiben.


