Vorbereitende Untersuchungen Wilhelmsburg-Zentrum (Berta-Kröger-Platz)
Im Auftrag der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat die steg im ersten Halbjahr 2004 Vorbereitende Untersuchungen (VU) nach dem Baugesetzbuch im Gebiet "Wilhelmsburg-Zentrum (Bertra-Kröger-Platz)" durchgeführt. Nach der Einholung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie der Vorstellung der Ergebnisse dieser VU im Stadtteil wird das Gutachten abgeschlossen.| Zeitrahmen: | 2004 |
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| Projektleiter/in: | Barbara Kayser |
| Fon: | 040/43 19 06 47 |
| E-Mail: | Barbara.Kayser@steg-hamburg.de |
Das Wilhelmsburger Zentrum am
Berta-Kröger-Platz wurde ursprünglich als Stadtteilzentrum geplant, um die
Versorgung der Wohnbevölkerung sicher zu stellen. Diese Funktion nimmt das
Gebiet heute nur noch eingeschränkt wahr, da lediglich ein Teil der Kaufkraft
aus dem Stadtteil in das Zentrum fließt. Die Bahnhofspassage, ursprünglich als
zentrale Fußgängerzone geplant, wirkt heute abweisend und wird kaum angenommen.
Gestalterische Mängel, die zum Teil auch die Nutzung
einschränken, prägen das Image des Wilhelmsburger Zentrums negativ. So
entspricht beispielsweise auch das Erscheinungsbild des S-Bahnhofs Wilhelmsburg
mit dem dominanten Brückenbauwerk sowie der Busanlage nicht der Bedeutung eines
zentralen Verkehrsknotenpunktes für den Stadtteil Wilhelmsburg.
Auch die gestalterische Qualität des Berta-Kröger-Platzes
ist mangelhaft. Ein Teil der Wohnungen weist zudem einen Modernisierungsbedarf
auf. Dies sind einige der Probleme, die das Gebiet charakterisieren.
Im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat
die steg nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme ein städtebauliches
Erneuerungskonzept entwickelt. Ziel des Konzeptes ist, die zentrale Bedeutung
des Wilhelmsburger Zentrums als Versorgungszentrum, urbanes Wohngebiet,
gesellschaftliches und kulturelles Zentrum sowie als zentralen Verkehrsknotenpunkt
zu stärken.
Die steg spricht sich im Ergebnis der VU dafür aus, das Untersuchungsgebiet als Sanierungsgebiet auszuweisen und förmlich festzulegen, um durch den Einsatz besonderer öffentlicher Fördermittel positive Entwicklungsimpulse auszulösen.


