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Januar.2010 |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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Besuch aus Osaka: Dass sich auch Wissenschaftler und Fachleute aus fernen Ländern für Stadterneuerungsprojekte in Hamburg und die Arbeit der steg interessieren, freut uns besonders. Dies gibt uns immer wieder Anlass zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion des Erreichten.
Aber in der Hansestadt tut sich ja auch einiges: So wird der Fernbahnhof Altona ab 2016 Geschichte sein. Auf dem Gelände entstünde unter anderem Platz für urbanes und preisgünstiges Wohnen, einen Grüngürtel und familiengerechte Infrastruktur. Der neue Fernbahnhof in Diebsteich könnte die Initialzündung für einen vergessenen Stadtteil werden.
Und im Osterkirchenviertel in Ottensen geht die Stadterneuerung zu Ende, mit guten Ergebnissen, wie nicht nur wir meinen.
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| (Julia Dettmer, Abteilungsleiterin Arbeitsbereich Stadtentwicklung und Stadterneuerung) |
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Kooperationsprojekt mit der Partnerstadt Osaka
Die steg ist Teilnehmer eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen der Stadt Hamburg und Osaka. In einem dreijährigen Untersuchungszeitraum werden die Auswirkungen von Kultur und Stadtgeschichte auf die Entwicklungsfähigkeit von verbesserungswürdigen Stadtteilen untersucht.
Die Mitarbeiter der Universität in Osaka haben sich dazu die steg und die von uns in St. Pauli betreuten Stadtteile als Partner ausgesucht. Eine wissenschaftliche Begleitung wird durch die Hafencity Universität gewährleistet. Bei einem ersten Auftakttreffen Ende vergangenen Jahres wurden die erheblichen Unterschiede in der jeweiligen politischen Kultur und in den Ansätzen zur Stadtteilerneuerung deutlich. Aus vergleichbaren Forschungsprojekten der vergangenen Jahre hat die steg aber immer wertvolle Anregungen und neue Ansätze der Stadterneuerung gewinnen können.
Im kommenden Spätsommer wird eine Delegation der steg die Hamburger Stadterneuerung auf einem Kongress in Osaka vertreten.
Das Foto zeigt Prof. Dr. Shigeaki Oba und Prof. Tomohiro Takanashi mit weiteren Mitarbeitern der Universität Osaka bei einer Besichtigung von Stadterneuerungsgebieten in Hamburg. Ganz links steg-Geschäftsführer Hans Joachim Rösner. |
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Fernbahnhof Hamburg-Altona bald Geschichte
Das Zentrum Altonas könnte schon in ein paar Jahren um ein neues Wohnquartier ergänzt werden. Die Deutsche Bahn AG plant, den Fernbahnhof Altona ab 2015 nach Norden an den heutigen S-Bahnhof Diebsteich zu verlagern. Große Bereiche des heutigen Bahngeländes würden dadurch frei werden, so dass die Chance besteht, ein urbanes, familienfreundliches Wohnquartier zu schaffen, welches zusätzlich die bestehenden Stadtteile stärker vernetzt sowie mit Grünraum und sozialen Einrichtungen versorgt.
Die steg Hamburg ist von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragt worden, hierzu die Vorbereitende Untersuchungsmaßnahme nach §165 BauGB durchzuführen. Das Ziel dieser Vorbereitenden Untersuchung ist eine umfassende Analyse der Möglichkeiten und Hindernisse der Entwicklung dieses innerstädtischen Gebiets aus städtebaulicher, freiraumplanerischer, verkehrlicher und erschließungstechnischer Sicht. Ebenso sind die Entwicklung einer Realisierungsstrategie des Projektes sowie eine Kostenschätzung der Gesamtmaßnahme wesentliche Bausteine der Beauftragung.
Die steg Hamburg erstellt die Analyse gemeinsam mit den Partnerbüros Evers & Küssner Stadtplaner, arbos Landschaftsarchitekten und ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung sowie in enger Kooperation mit den zuständigen Stellen auf Bezirks- und Behördenebene. Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen bereits im August 2010 vorliegen.
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Hamburg-Altona: Sanierungsgebiet Osterkirchenviertel wird abgeschlossen
Auch wegen seiner zentralen Lage direkt am Bahnhof Hamburg-Altona war das Osterkirchenviertel schon immer ein begehrtes Wohnquartier. In den vergangenen 19 Jahren wurden während des Sanierungsverfahrens viele der schönen Altbauten nachhaltig instand gesetzt und modernisiert. Ergänzt durch Neubauten, überwiegend Baulückenschließungen, wurde zusätzlicher Wohnraum im Quartier geschaffen. Die Gewerbestruktur im Gebiet wurde stabilisiert, öffentliche Plätze und Spielplätze wurden aufgewertet und die Lebensbedingungen für Familien mit Kindern haben sich deutlich verbessert. Auch wenn Ottensen zu einem quirligen Ausgehstadtteil avancierte, so bleib dem Osterkirchenviertel in vielen Seitenstraßen der dörfliche Charme dennoch erhalten. Die Details der Abschlussveranstaltung am 10. Februar, zu der der Bezirk Altona und die steg herzlich einladen, finden sich unter Termine. Projektsteckbrief Sanierungsgebiet Osterkirchenviertel |
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Montag, den 10.02.2010 um 19:00 Uhr |
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Abschlussveranstaltung Sanierung Osterkirchenviertel
Nach 19 Jahren wird das Sanierungsverfahren Osterkirchenviertel abgeschlossen. Wir möchten gerne eine Bilanz ziehen und laden Sie zu einer öffentlichen Abschlussveranstaltung ein.
Ort: INCI, Zeißstraße 28 (Durchgang zum Stadtteilarchiv)
Kontakt: Julia Dettmer, steg Hamburg mbH, Schulterblatt 26-36, Telefon 040 / 43 13 93 46 Alle Termine der steg. |
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Herausgeber:
steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
www.steg-hamburg.de
Verantwortlicher im Sinne von § 5 TMG, § 55 RfStV:
Dr. Rüdiger Dohrendorf
steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH
Schulterblatt 26-36
20357 Hamburg
Tel.: 040 / 4313930
Ruediger.Dohrendorf@steg-hamburg.de |
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