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steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH
  Juli.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,

    Jens Cüppers, Leiter steg NRW
die Alterung der Gesellschaft erfordert bauliche und dienstleistungsbezogene Voraussetzungen für ein komfortables „Leben und Wohnen im Alter“. Die Individualisierung der Gesellschaft löst die Vorhaltung eines breiten Spektrums an Wohnraumtypen, bzw. die Notwendigkeit möglichst flexibel auf eine differenzierte Nachfrage zu reagieren, aus. Die schwierige Haushaltsituation bei zahlreichen Kommunen - aber inzwischen auch den Ländern und dem Bund - verändert die Handlungsspielräume und die Akteurslandschaft im Rahmen von Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsprozessen.

Wohnungsanbieter können sich nicht mehr allein auf die originäre Aufgabe der Wohnraumbereitstellung und -verwaltung konzentrieren. Für eine erfolgreiche Bewirtschaftung der Bestände gilt es, langfristige Strategien zu entwickeln, die notwendige Instandhaltungen, Modernisierungen und bauliche Anpassungen der Gebäudebestände, Aufwertungen des Wohnumfeldes, sozialräumliche Faktoren sowie die finanzielle Wirtschaftlichkeit auf der Quartiersebene aufeinander abstimmen und miteinander kombinieren.

Insbesondere Wohnungsbaugesellschaften sind dabei stärker denn je gefordert, sich als Motor der Stadt- und Quartiersentwicklung zu verstehen.

Auch beim Lesen der übrigen Themen wünsche ich Ihnen viel Spass - und natürlich einen sonnenreichen Sommer!
(Jens Cüppers, Leiter steg NRW)
Themen
  Dortmund: Integriertes Quartiersentwicklungskonzept Am Heedbrink

Im Auftrag von gws Wohnen Süd eG erarbeitet die steg NRW ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept. Damit soll eine tragfähige Entwicklungsperspektive für das Quartier erarbeitet und zu deren Umsetzung realistische und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen aufgezeigt werden.
Wesentliche Grundlage für dieses Konzept bildet die vorliegende kleinräumige Quartiersanalyse der Stadt Dortmund für den Bereich Hörder Neumarkt, die eine Abnahme der durchschnittlichen Wohndauer, ein deutliches Ansteigen junger und ein Absinken alter Bevölkerungsteile aufdeckt sowie einen hohen Modernisierungsbedarf des Altbauquartiers und fehlende bauliche Entwicklungen seit dem Jahr 1989 konstatiert.
Die in der Quartiersanalyse gewonnen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen werden auf den gws Bestand „Am Heedbrink“ herunter gebrochen und um differenzierte Aussagen zu den baulichen Gegebenheiten der gws Wohnen Süd Bestände ergänzt. Daraus abgeleitet werden tragfähige Maßnahmen zur Aufwertung des Bestandes. Modernisierungsaspekte finden dabei ebenso Berücksichtigung wie Abriss- und Neubaupotenziale.
  Treuhandvermögen in Hamburg: Laufende Instandsetzung

In den Jahren 1995 bis 1997 hat die steg Hamburg die Gebäude Marktstraße 107, Haus 7 bis 10 und Marktstraße 111, Haus 1 bis 8 sowie Karolinenstraße 29/30 grundlegend modernisiert und instand gesetzt. Unter anderem wurden zusätzlich teilweise neue Balkone errichtet. Auch nach der damals durchgeführten Sanierung kümmert sich die Immobilienverwaltung der steg Hamburg um die im Treuhandvermögen befindlichen Gebäude. In den letzen Monaten wurden diese drei Terrassenzeilen und das Vorderhaus Karolinenstraße 30 durch einen frischen Farbanstrich auf der Fassade und in den Treppenhäusern wieder verschönert. Das Gebäude Karolinenstraße 29 erhielt zusätzlich eine komplett neue Dachdeckung, auf die im Jahre 1995 aufgrund der sehr hohen Sanierungskosten des Objektes zunächst verzichtet werden musste.
  Neues Entwicklungsquartier Altona-Altstadt gestartet

Ein Großteil des Stadtteils Altona-Altstadt ist Fördergebiet des Hamburger Programms „Integrierte Stadtteilentwicklung“ und des Bundesprogramms „Soziale Stadt“. Zum Start des Prozesses unter dem Leitbild „familienfreundliches Quartier“ folgten ca. 60 Interessierte der Einladung zur Auftaktveranstaltung am 15. Juni 2010 in das Rathaus Altona.
Nach der Begrüßung durch Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose stellten das Bezirksamt Altona und die Gebietsentwicklerin steg Hamburg die Grundlagen und Ziele der Integrierten Stadtteilentwicklung, das weitere Vorgehen im Entwicklungsquartier Altona-Altstadt, die handelnden Personen sowie erste Ergebnisse der Gebietsanalyse und die umfangreichen Möglichkeiten zur Beteiligung vor.
Nun sind alle Interessierten aus Altona-Altstadt am 1. Juli von 18 - 21 Uhr in die Aula der Louise Schroeder Schule eingeladen, um gemeinsam erste Visionen und Ideen für ein familienfreundliches Quartier zu entwickeln.
  DiGiBü: Neue Form der Bürgerbeteiligung in Kiel

Das von der steg Hamburg in Kiel betriebene Stadtteilbüro, das sogenannte Stadtteilbüro Ost, war jüngst von der Landeshauptstadt Kiel damit beauftragt worden, das Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des Tilsiter Platzes in Kiel-Ellerbek durchzuführen.
Neben den klassischen Verfahren zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen wurde erstmalig eine "digitale Beteiligung" durchgeführt, bei der interessierten Bürgerinnen und Bürgern über drei Wochen die Möglichkeit gegeben wurde, sich an der Ideefindung über das Internet zu beteiligen. Ansich nichts Neues, allerdings gab es diese Form bisher noch nicht: jeder konnte anhand einer speziell programmierten Software seinen Platz selber zeichnen und die Entwürfe an das Büro senden.
"Vor Beginn der digitalen Bürgerbeteiligung waren wir eher skeptisch, ob dieses Medium ausreichend angenommen werden würde", so Christoph Adloff, verantwortlicher Projektleiter in Kiel. "In diesem ersten Versuch kamen allerdings über 70 Einreichungen bei uns an, so dass wir von einem vollen Erfolg sprechen können", so Adloff. Mit dieser Beteiligungsform wird also eine größere Öffentlichkeit hergestellt. Eine Dokumentation der Ergebnisse können Sie einsehen unter:
Termine
Donnerstag,den
01.07.2010
von 18 bis 21 Uhr
  Familienfreundliches Quartier Altona-Altstadt

Ort: Louise Schroeder Schule, Thedestraße 100, 22767 Hamburg

Entwicklung erster Visionen und Ideen für ein familienfreundliches Quartier mit allen Interessierten aus dem Stadtteil. Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir Sie um eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail
(040 7525788-13, eva.koch@steg-hamburg.de)

Mehr im Internet auf der Homepage des Entwicklungsquartiers Altona-Altstadt:
http://altona-altstadt.de/


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