Recklinghausen: ISG Krim
Der integrative Konzeptansatz soll die Verbindung von Kultur und Kommerz, Kulinarischem und Kunst, Historie und Stadtgrün zum Tragen bringen. Eine von allen Akteuren getragene Marketingstrategie wird sowohl auf die Aktivierung der Standortpartner als auch auf die Erhöhung der Bekanntheit und Anziehungskraft des Quartiers bei den Bewohnern und Besuchern von Recklinghausen ausgerichtet.
| Zeitrahmen: | 2008 - 2010 |
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| Projektleiter/in: | Tina Kuras |
| Fon: | 0231 – 477788-0 |
| E-Mail: | tina.kuras@steg-nrw.de |
Die KRIM ist ein Quartier im nördlichen Teil des inneren Rings der Altstadt Recklinghausen. Die von Wallanlagen mit Resten der Stadtmauer umgebene und in ihrer historischen Grundstruktur erhaltene Altstadt birgt ein hohes Potenzial als Einkaufsstandort mit Erlebnischarakter. Insbesondere das Altstadtquartier KRIM weist mit seiner vielseitigen historischen Bausubstanz, der interessanten und hochwertigen Nutzungsmischung von Handel, Kultur und Gastronomie ein überraschendes Flair auf, das durch Individualität und Szenecharakter beeindruckt.
Die Namensgeberin, die Halbinsel Krim, ist heute in zweierlei Hinsicht sinnstiftend: fein und klein wie Urlaub mit Krimsekt im positiven Sinn und Insellage im Negativen. Letzteres wird maßgeblich verursacht durch eine Reihe baulicher Barrieren (z. B. Trennung von Marktplatz und Kirche,Neubau am Holzmarkt etc.) und zusätzlich durch Defizite bei den Eingängen in das Quartier. Von dem großen Besucherpotenzial der Altstadt werden dem Quartier zu wenige Kunden zugeführt.
Die Initiative zur Belebung und Aufwertung des Quartiers ging mit der Gründung des ISG KRIM e.V. von Gewerbetreibenden aus. Sie beabsichtigen im Schulterschluss mit Vereinen, Verbänden und der Stadtverwaltung mittels der externen professionellen Beratung und Begleitung durch steg und BBE ein überzeugendes Konzept für das KRIM-Viertel zu entwickeln, das möglichst alle Eigentümer und Gewerbetreibenden veranlasst, sich in die Umsetzung aktiv einzubringen.
