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Beteiligungskonzept für den Sozialraum Oberhausen Sterkrade-Mitte

Die Stadt Oberhausen ist an die steg NRW herangetreten, um in einem gemeinsamen Prozess mit der Sozialplanung und Akteuren im Sozialraum Sterkrade-Mitte nachhaltige Beteiligungs- und Unterstützungsstrukturen im Sozialraum Sterkrade-Mitte aufzubauen. Am Ende des Prozesses soll ein umsetzbares Beteiligungskonzept stehen, dass in seinen Grundzügen auch auf andere Sozialräume in Oberhausen übertragbar ist. Die steg NRW begleitet den Prozess und bietet aktive Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung des Konzepts an.





Zeitrahmen:2009 – 2011
Projektleiter/in:Anne Haars
Fon:0231 - 477788-13
E-Mail:anne.haars@steg-nrw.de


Die Stadt Oberhausen liegt im nordöstlichen Ruhrgebiet und beherbergt derzeit ca. 215.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Stadtgebiet ist unterteilt in insgesamt sechs Sozialräume. Rat und Verwaltung der Stadt Oberhausen arbeiten mit dem Konzept der bürgernahen Dienstleistungsorganisation. Zu dem Konzept gehören das regelmäßige Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den professionellen Akteuren und Ehrenamtlichen mit dem Ziel die Lebensbedingungen der Bürger und Bürgerinnen nachhaltig zu verbessern. Die Leitorientierung der Jugendhilfe und Sozialplanung besteht darin, Angebote, personengebundene Unterstützungen und Projekte in den sechs verbindlich festgelegten Sozialräumen an den örtlichen Ressourcen, Stärken und Schwächen auszurichten.

Die Sozialplanung der Stadt Oberhausen ist an die steg NRW herangetreten, um in einem gemeinsamen Prozess mit der Stadt und wichtigen Akteuren im Sozialraum Sterkrade Mitte die vorhandenen Beteiligungsstrukturen zu verbessern und nachhaltige Beteiligungs- und Unterstützungsstrukturen im Sozialraum aufzubauen.

Untergeordnete Ziele des Auftrags sind:

1.    Bestandsaufnahme: Vorhandene Netzwerke, Beteiligungsstrukturen, personelle Ressourcen für den Sozialraum, sozialraumbezogener Projekte und Aufgaben diverse Fachabteilungen der Verwaltung inventarisieren und darstellen.

2.        Erarbeitung und Erörterung von Vorschlägen
-zur Bündelung von vorhandenen personellen (und finanziellen) Ressourcen für den Sozialraum.
- zum Aufbau von Kommunikationsbrücken und Netzwerken zwischen den Organisationen und Einrichtungen im Sozialraum,

3.       Entwicklung von für den Sozialraum ansprechenden Methoden, Instrumenten und Strukturen zur Beteiligung von diversen Zielgruppen.

4.        Institutionalisierung von Mindeststandards für Beteiligung bei der sozialen und integrierten Stadtentwicklung, festgelegt in einem Beteiligungskonzept.