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steg Hamburg

URBAN II-Projekt Branchenentwicklung und Standortpromotion in Dortmund

steg Hamburg Das Projekt Branchenentwicklung und Standortpromotion ist Teil der Gemeinschaftsinitiative URBAN II für die Dortmunder Nordstadt, mit der – aufbauend auf den vorhandenen Stärken und Potenzialen – die Entwicklung dieses industriell geprägten Stadtteils mit einer umfangreichen Zahl von innovativen Projekten im Rahmen eines integrierten Handlungsansatzes gefördert wird.





Zeitrahmen:01.07.2005 - 30.06.2008
Kooperationspartner:Immobilienwirtschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft
Projektleiter/in:Tina Kuras
Fon:0231 - 47 77 88-14
E-Mail:Tina.Kuras@steg-nrw.de


Das Projekt trägt dazu bei, die zukunftsträchtigen Branchen Immobilienwirtschaft und Kulturwirtschaft in der Nordstadt zu stärken, den Standort zu entwickeln und auszubauen und über eine umfangreiche Standortpromotion langfristig zu festigen. Speziell für Unternehmen der o.g. Branchen soll die Nordstadt zu einem attraktiven Standort entwickelt werden. Im Verbund mit anderen Projekten zur lokalen Ökonomie wird ein Imagewandel des Stadtteils erarbeitet. Zusammen mit Partnern (Wohnungsunternehmen, Hauseigentümern, Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung) und im Auftrag der Stadt Dortmund wird die Nordstadt über die Leitprojekte professionell beworben und nachhaltig vermarktet. Das Projekt Branchenentwicklung und Standortpromotion beinhaltet vier Leitprojekte: NordLichter, KulturMeile, Standortsicherung in der Immobilienwirtschaft und die Untersuchung musikwirtschaftlicher Potenziale der Nordstadt. Die Vision „hinter“ dem Projekt zeigt die Nordstadt als nachgefragten Wohn- und Arbeitsstandort mit hoher Lebensqualität – kurz: Freizeit, Arbeit, Wohnen und Einkaufen in einer vielfältigen und attraktiven Mischung.

1. NordLichter

Mit dem Leitprojekt NordLichter werden im Rahmen eines Gesamtkonzeptes besondere Gebäude in der Nordstadt in Zusammenarbeit mit den Eigentümern durch künstlerisch gestaltete Fassadenbeleuchtungen aufgewertet und im Stadtbild sichtbar gemacht. Kombiniert wird dies i.d.R. mit einer flächigen Beleuchtung der Hauseingänge. Am 27.02.2007 fand die Auftaktveranstaltung statt, bei der die ersten 23 beleuchteten Gebäude mit einem künstlerischen Event in Betrieb genommen worden sind. Ein zweiter Event zur Inbetriebnahme weiterer NordLichter folgt am 25.02.2008. Im Rahmen einer Kommunikationsstrategie wurde u.a in enger Kooperation mit der Stadt Dortmund, allen in der Nordstadt vertretenen Wohnungsunternehmen und vielen engagierten Privateigentümern der Dortmunder NordLichter-Kalender 2008 erstellt.

2. KulturMeileNordstadt

Die KulturMeileNordstadt wird als ein System entwickelt, das die vielfältigen Kulturorte der Nordstadt untereinander vernetzt, für eine breite Öffentlichkeit erschließt und sichtbar macht. Erster Schritt war die Erstellung eines Faltplans und der Banner zur „KulturMeileNordstadt“ mit allen in der Nordstadt tätigen Kulturorten. Weitere Erfolge der Kulturmeile sind bereits in Form einer Unternehmensgründung, neuer kultureller Angebote sowie zahlreicher Kooperationen und neuer Angebote sichtbar. Die Dortmunder Nordstadt als Kulturstandort wird mit der Überführung des Projektes in eine nachhaltige Trägerstruktur gestärkt. Die Entwicklung von Kooperationsvereinbarungen der über 50 beteiligten Künstler, Kulturschaffenden und Kulturbetriebe, die Entwicklung eines gemeinsamen Ticket-Systems und die Durchführung einer Aktion „Offene Nordstadtateliers 2008“ sind die nächsten Schritte.
Download: Karte der KulturMeileNordstadt (PDF, 380 KB)

3. Standortsicherung in der Immobilienwirtschaft

Gemeinsam mit allen ansässigen Wohnungsunternehmen und engagierten Privateigentümern wird die Nordstadt als Wohnstandort nachhaltig aufgewertet. Das Projekt Branchenentwicklung und Standortpromotion moderiert zusammen mit der Stadt Dortmund den Arbeitskreis Masterplan Wohnen, über den strategisch der Standort Nordstadt entwickelt und begleitet wird. Mit speziellen Wohnungs- und Serviceangeboten und Marketingstrategien wird die Nordstadt für neue Zielgruppen erschlossen. Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen ergeben eine hohe Wohn- und Aufenthaltsqualität. In einem kooperativen Verfahren werden hier parallel Investitionssicherheit für die Wohnungswirtschaft, Planungssicherheit für die Stadt und eine hohe Lebensqualität im Stadtteil erzeugt. Auch neue Planungsinstrumente (z.B. HIDs, Entwicklungspartnerschaften u.ä.) können hier entwickelt und zur Anwendung gebracht werden.

4. Untersuchung musikwirtschaftlicher Potenziale in der Nordstadt

In Zusammenarbeit mit Akteuren der Musikwirtschaft wurde im Auftrag der Stadt Dortmund eine Untersuchung der Gegebenheiten und Potenziale der Musikwirtschaft in der Dortmunder Nordstadt erstellt. Begleitend wurden in Kooperation mit der Dortmunder Immobilienwirtschaft mögliche Standorte für eine kulturwirtschaftliche Themenimmobilie geprüft.

Weitere Informationen im Internet:

KulturmeileNordstadt