Quartiersmanagement Pergolenviertel

Quartiersmanagement Pergolenviertel

Seit Anfang 2016 entsteht im Bezirk Hamburg-Nord zwischen Hebebrandstraße (S-Bahnhof Rübenkamp) und Alte Wöhr (S-Bahnhof Alte Wöhr) das 27 ha große Pergolenviertel.

Das Viertel zeichnet sich zusätzlich zu den rund 1.400 Wohnungen (davon 60% öffentlich gefördert) durch 150 Dauer-Kleingärten sowie öffentliche Park- und Spielflächen aus. Zudem werden viele soziale Angebote geschaffen.

Das Pergolenviertel soll zu einem attraktiven Quartier mit einem modernen und positiven Image werden, das Menschen anzieht, die Lust auf Urbanität und neue Mobilität haben. Das Quartiersmanagement soll diesen Prozess aktiv befördern; Ziele und Inhalte sind dabei die erfolgreiche Umsetzung des Mobilitätskonzeptes und der gelungene Aufbau einer lebendigen Nachbarschaft.

Von Anfang an wurde im Pergolenviertel die Förderung einer zukunftsweisenden, nicht PKW-orientierten Mobilität mitgedacht und mitgeplant. Die Umsetzung der Inhalte des Mobilitätskonzeptes wurde in den Konzeptausschreibungen der Grundstücke berücksichtigt. Zahlreiche zusätzliche Angebote wie gute Radabstellmöglichkeiten in den Gebäuden und der Verleih von Lastenrädern sollen die verstärkte Nutzung des Rads erleichtern. Carsharing-Angebote, die Führung der Veloroute 5 entlang des Gebietes und der Bau einer Rampe zur S-Bahnstation sind weitere Punkte.

Das Quartiersmanagement wird, zunächst temporär in einem Container, später fest mit einem Quartiersbüro in Kombination mit der Mobilitätsstation, vor Ort im Gebiet ansprechbar für alle Bewohnerinnen und Bewohner sein. Bei der Mobilitätsstation wird das Mobilitätskonzept präsent und sichtbar. Sie dient als Service-Station mit unterschiedlichen Angeboten rund um die Mobilität.

Die Unterstützung von nachbarschaftlichem Engagement und der Vernetzung im Quartier sowie die Organisation und Moderation des öffentlichen Forum Pergolenviertel sind nur einige Punkte damit von Anfang an ein lebendiges Quartier, auch in Vernetzung mit den umliegenden Stadtteilen, entsteht.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ebenso wie die Verstetigung der Prozesse und Strukturen sowie der frühzeitigen Entwicklung von Perspektiven für eine Selbstorganisation Aufgabe des Quartiersmanagements.

Die steg Hamburg wurde gemeinsam mit Argus Stadt und Verkehr mbB vom Bezirksamt Hamburg-Nord beauftragt. Besonderheit ist die Finanzierung über die Abgabe von 1% der Grundstückskäufe sowie das Förderprogramm „Klimaschutz im Radverkehr“.

Ihre Ansprechpartnerin

Eva Koch
Fon: 040 43 13 93 63

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